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Ich bin die Erbin

Urbanski/Schnell/Niskios

Ich bin die Erbin

Theaterprojekt nach einem Interview mit Ruth Schnell

Hannah Hermann fährt mit einem Einkaufswagen Erinnerungsfragmente durch Deutschlands Städte. Wie bei einem Puzzle versucht sie ein Ganzes - eine mögliche Identität - zusammenzufügen. Aber die Zerrissenheit und die Spuren der Gewalt, die sich in ihrer Familiengeschichte abzeichnen, sprengen jegliche Einheit. Im Zentrum steht eine wahre Geschichte, die zerrissene Biografie einer Frau aus der zweiten Generation der Shoah. Und die Frage: Wie lebst du als Jüdin der zweiten Generation in Deutschland? Das Theaterstück basiert auf dem Interview mit Ruth Schnell, einer deutschen Jüdin. Ihre Mutter Elise Schnell, geboren 1930 in Hannover, wurde mit 13 Jahren nach Auschwitz deportiert. Sie wurde vorzeitig aus dem Zug befreit und kehrte nach Hannover zurück. Nach Kriegsende gründete sie eine Familie. Jahre später macht sich ihre Tochter an die qualvolle Erinnerungsarbeit. "Das Versteckte, das Unaussprechliche, das Blaubartzimmer einer Familie" wird Ausgangspunkt für Esther Urbanskis Regiearbeit.
Es spielt: Athanasia Niskios

   

zur Zeit nicht im Spielplan


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