Sibylle Dordel

Tango über'm Abgrund

Texte von Kästner, Tucholsky, Villon u.a.

Sibylle Dordel – Tango über'm Abgrund
Sibylle Dordel – Tango über'm Abgrund

Ein Tisch, zwei Stühle, vor einem Hotel. Eine Frau, allein, mit einem kleinen Koffer. Will sie verreisen? Hat sie ihren Mann verlassen? Auf was wartet sie? Jemand spielt auf dem Akkordeon. Ein Tango ... Ironisch, zärtlich, melancholisch, scharfsichtig und erfrischend unverblümt die Lyrik und Textpassagen, die Sibylle Maria Dordel scheinbar mühelos in stimmlicher und schauspielerischer Brillanz präsentiert.
Unterstützend, kontrastierend, ergänzend - vom Sommerwind bis eben hin zum: Tango! der musikalische Dialog mit dem gefühlvollen Akkordeonisten Thomas Denker, der mit gleicher Leichtigkeit seinem Instrument alle Facetten menschlicher Stimmungen entlockt. Ein ganz
besonderer Abend!
Mit: Sibylle Dordel, Regie: Dagmar Thole, Akkordeon: Thomas Denker

Homepage: www.sibylledordel.de

Sibylle Dordel,

arbeitete viel über Frauen, die es schwierig hatten, neben ihren männlichen Partnern zu bestehen (F. Kahlo, C. Schumann). Aktuell steht die Frage der Schuld im Vordergrund. 2024 spielte sie in München in der Auschwitz-Oper ‚Die Passagierin‘ (Weinberg) das stumme Double der ehemaligen Aufseherin Lisa.

Die (engl.) Presse schrieb:
„Die Darstellung der ‚alten Lisa‘ durch Sibylle M. Dordel wird zu Recht für ihre stille Kraftgelobt. Es gelingt ihr, allein durch die Präzision ihrer Gestik und die Ausdruckskraft ihres Körpers eine seltene emotionale Intensität zu vermitteln. Ihr Spiel veranschaulicht perfekt, wie die Bühnenpräsenz den Text übertreffen und zum Herzstück eines Werks werden kann, wodurch jede Bewegung für den Zuschauer ‚herzzerreißend‘ wird.“
Wiederaufnahme: April/Mai 2026 de Nationale Opera Amsterdam

Zur Zeit nicht im Spielplan